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Fröhlicher Abschluss des Ferienprogramms

Mit einem bunten Sommerfest beim Spielplatz „Treffpunkt Ulrichsstraße“ endete das AWO-Ferienprogramm zur Integration von geflüchteten Kindern in Schwachhausen. Zuvor hatten Kinder aus drei von der AWO betreuten Übergangswohnheimen von Ende Juni bis Ende Juli die Gelegenheit, zu spielen, Ausflüge zu unternehmen und Kontakte zu knüpfen.

„Das Ferienprogramm ist ein Ort der Begegnung, des Kennenlernens und des Spracherwerbs“, sagt Gisela Böhme, Leiterin des Wohnheims an der Gabriel-Seidl- Straße. Zusammen mit den Kindern aus dem Wohnheim an der Kurfürstenallee und aus den Kampa-Häusern an der H.-H.-Meier-Allee konnten die Kinder aus der Gabriel-Seidl-Straße viele neue Eindrücke sammeln: Jede Woche kam ein Spielmobil des Landessportbundes zum Treffpunkt Ulrichsstraße und es gab Ausflüge in den Sportgarten, in die Kinderwildnis oder in die Verkehrsschule am Wilhelm-Leuschner-Platz. Kino stand genauso auf dem Programm wie die Kinder- und Jugendfarm in Habenhausen. Ein großer Höhepunkt war ein Ausflug zum Magic-Park nach Verden: Nahezu 100 Kinder und Eltern erlebten dort einen ganz besonderen Tag. „Für die Eltern war das auch ein Highlight, dort hinzufahren. Es waren viele junge Mütter dabei und es war schön zu sehen, dass sie dort selber wieder zu Kindern wurden“, berichtet Gisela Böhme. Und Carolin Kunold, Honorarkraft während des Ferienprogramms, ergänzt: „Die Kinder waren glücklich und dankbar, dass man mal etwas mit ihnen gemacht hat.“ Zusammen mit ihrer Kollegin Elke Kostka hatte sie beim Sommerfest die Aufgabe, Kuchen zu verteilen.

Ein Ort der Begegnung

Dort bot sich ein vielfältiges Programm: Ein Feuerspucker, zwei Clowns und ein Jongleur sorgten für Spannung, Lachen und Heiterkeit. Wenn sich die Kinder nicht gerade schminken ließen, tobten sie sich auf der Hüpfburg des Landessportbundes aus. Für Musik sorgte eine dreiköpfige Gruppe, die auf kleinen Trommeln, den „Darbukas“, spielte: „Wir haben uns kurzfristig zusammengesetzt und nur ein einziges Mal geprobt“, erzählt Trommler Bernd Janßen. Ahmed Tarchahani ist der zweite Mann und Hausmeister im Wohnheim Kurfürstenallee und konnte dort vor mehr als zwei Jahren Hassan Tamin, den dritten Trommler, und seine Frau begrüßen.

Wenn es nach den drei Heimleiterinnen Gisela Böhme, Martina Ziolkowski und Elisabeth Büter ginge, kann das Ferienprogramm, das durch Stadtteil-Integrationsmittel des Amtes für Soziale Dienste finanziert wurde, im nächsten Jahr wieder stattfinden: „Wenn es wieder Integrationsgelder gibt, würden wir gerne wieder so etwas machen. Man sieht ja: Die Kinder haben ihren Spaß!“

 

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