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Drittmittelprojekte

Schülerwettbewerb "Ohne Moos nix los!?"

„Ohne Moos nix los!? – unter diesem Motto rief die AWO im Rahmen des „Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010" zu einem bundesweiten Schüler- und Jugendwettbewerb auf. Gefragt waren kreative Beiträge rund um Geld, Konsum, Schulden und Armut. Auch in Bremen und Bremerhaven machten etliche Jugendliche als Einzelpersonen oder in einer Gruppe bei diesem Wettbewerb mit. Die Landespreise wurden jetzt im Ná Helene Kaisen durch den Schirmherrn, den UN-Sonderberater für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung Willi Lemke, vergeben.

Preisvlerleihung

Der frühere Manager von Werder Bremen und Schulsenator ging zu Beginn kurz auf die Gründe ein, welche die AWO dazu veranlasst hatten, einen solchen Wettbewerb auszuloben. „Wir werden an allen Ecken und Kanten verführt zu konsumieren. Da müssen wir gegenhalten," betonte er. „Geld ist wichtig, aber es darf nie an erster Stelle eures Lebens stehen." Das sahen auch die Jugendlichen so, die sich am Wettbewerb beteiligt hatten. Sie wurden zu Beginn von AWO -Präsidentin Eva-Maria Lemke-Schulte begrüßt. Sie freute sich über die ausgesprochen kreativen Beiträge der jungen Teilnehmer, aus denen man ersehen könne „wie schwer es ist, mit wenig Geld durch den Alltag zu kommen."

Acht Wettbewerbsbeiträge waren im kleinsten Bundesland eingereicht worden, davon kam einer aus Bremerhaven. Da alle Beiträge „sehr bemerkenswert" seien, so Lemke-Schulte, habe man entschieden, „alle haben gewonnen," freute sich Willi Lemke, als er den Teilnehmern ihre Geldpreise und Urkunden überreichte.

Zuvor hatten die Gäste im Wintergarten des Ná Gelegenheit, Wettbewerbsbeiträge und Teilnehmer kennenzulernen. Christine Renken vom Theater Interaktiwo hatte es übernommen, mit ihnen Interviews über ihre Arbeiten zu führen und die Beiträge zu präsentieren. Berechtigte Hoffnungen, einen der Bundespreise zu gewinnen, darf sich die Kindergruppe aus dem Bürgerzentrum Obervieland machen. Ihr Trickfilm „Alles Trick – Die fünf Hühner" wurde auf der Internetplattform des Wettbewerbs fast 7.000 Mal bewertet und gewann fast 600 Fans. Die zehn- bis 14jährigen hatten mit Unterstützung einer Honorarkraft ein halbes Jahr an ihrem Beitrag gearbeitet und zogen für sich ein klares Fazit: „Um glücklich zu sein, braucht man kein Geld, zum Leben aber schon."

Fast alle setzten sich in ihrer Arbeit mit der Ausgangsfrage „Braucht man Geld um glücklich zu sein?" auseinander, auf vielfältige Art und Weise. Es gab einen selbst getexteten, komponierten und gesungenen Rap von André Wild, seine Schwester Aeneis beteiligte sich mit einer PDF-Präsentation. Eine Klasse der integrierten Stadtteilschule Lüssum erarbeitete eine gelungene Ausstellung unter dem Titel „Was kostet das Leben?", die bereits im Ortsamt Blumenthal zu sehen war und weiterhin ausgeliehen werden kann. Als Einzelteilnehmer präsentierte Niklas Müller aus Langen den Film „Ein Stadttag ohne Asche in der Tasche". Ebenfalls Filme kamen von drei Gruppen aus dem Schulzentrum Utbremen: „Lucky 5ive", „Geld um jeden Preis!?" und nicht zuletzt der Film „Braucht man Geld zum Glücklich-Sein!?" von der Gruppe „Die Realisten". Sie drehten bei der Bremer Tafel und im Jakobushaus, einer Einrichtung für Obdachlose. „Wir wurden überall sehr offen empfangen und es wurde uns alles erzählt," berichteten sie.

Alle Beiträge wurden mit einem einheitlichen Geldpreis von 250 Euro ausgezeichnet. Für die AWO Bremen kündigte Eva-Maria Lemke-Schulte an, man werde im kommenden Jahr erneut einen Wettbewerb zum Thema „Geld" und dem richtigen Umgang damit ausloben, „weil wir das für sehr sinnvoll und wichtig halten."

Die Wettbewerbsbeiträge können weiterhin auf der Internetseite www.awo-schuelerwettbewerb.org/gewinner eingesehen werden.

Gesundissimo

Frühkindliche Gesundheitsförderung und Elternbildung für Vorschulkinder

Projektzeitraum: 01.07.2008 bis 30.06.2011

Der Anteil übergewichtiger und adipöser Kinder steigt weltweit an. In Deutschland sind etwa 10-15% der Kinder bereits zur Einschulung übergewichtig, 4-8% davon fettleibig.
Insgesamt sind etwa 2 Millionen übergewichtige Kinder und 800.00 krankhaft Dicke.
Die körperliche und motorische Leistungsfähigkeit nimmt bei Kindern insgesamt ab - sie bewegen sich immer weniger. Im Verlauf der letzten 25 Jahre ist die Belastbarkeit der Kinder hierdurch um mehr als 10% gesunken. Dieser Umstand und vor allem das Übergewicht stellen erhebliche Gesundheitsrisiken dar. Für die Zunahme des Übergewichts ist offensichtlich vor allem ein veränderter Lebensstil verantwortlich. Das Verhältnis zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch ist aus dem Gleichgewicht geraten.
Das Verhalten von Kindern wird von Bezugspersonen wie Eltern, Verwandten und Freunden, Kindergärtnern und Lehrern, aber auch durch Medien geprägt. Eine erfolgreiche Strategie gegen das Übergewicht muss ebenfalls breit aufgestellt sein und vernetzt reagieren.

Das Projekt "gesundissimo" richtet sich an Kinder, die sich nicht in Kitas befinden und die in ihrer körperlichen Entwicklung bereits Defizite durch Übergewicht zeigen. Die Entwicklung im Lebensalter von 4 bis 7 Jahren ist entscheidend für die nachhaltige Herausbildung von Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Gesundheitsfördernde Interventionen wie in diesem Projekt sollten also möglichst früh einsetzen und das soziale Umfeld mit einbeziehen.

Konkrete Projektziele sind:

  • Anwendung des Ernährungs- und Bewegungsprogramms "AWO-gesundissimo" zur nachhaltigen Prävention und Reduktion von Adipositas
  • Gesundheitsverhaltensänderung von Kindern und ihrem sozialen Umfeld
  • Gesunde Ernährung durch gemeinsames Kochen mit den Eltern
  • Erweiterung der Bewegungsfähigkeit
  • Gesundheitsförderndes Freizeitverhalten durch gezielte Elternarbeit und gemeinsame Mobilitätsangebote im Sozialraum
  • Handlungsorientiertes Erlernen und Einüben eines gesunden Lebensstils durch den Aufbau unterstützender sozialer Netze (Lauftreffs, Gymnastikgruppen, Kochkreise etc.)

Das Projekt "gesundissimo" der AWO Bremen ist ein stufenförmiges Trainingsprogramm zur Prävention und zur Reduktion von Übergewicht und Adipositas im Kindesalter. Es unterscheidet sich von anderen vergleichbaren Gesundheitstrainings dadurch, dass es frühzeitiger interveniert und Kinder bereits im Lebensalter zwischen 4 und 7 Jahren anspricht.

Die Basis des gesundissimo-Gesundheitstrainings liegt in dem in der Gesundheitsförderung wichtigen Begriff "empowerment". Empowerment meint hier, die teilnehmenden Kinder und Eltern zu befähigen, eigenverantwortlich Entscheidungen hinsichtlich ihrer Gesundheit zu treffen. Damit ist das Gesundheitstraining mehr als das zeitgebundene Infomieren und Einüben einzelner Kompetenzen, sondern von langfristiger Qualität über das Projekt und den Sozialraum des Projektes hinaus. Das AWO-gesundissimo-Gesundheitstraining ist deshalb weniger eine reine Informations- und Wissensvermittlung, sondern auf eine aktive Beteiligung und Einbindung der Kinder und ihrer Familien bei der selbstbestimmten Änderung ihres Gesundheitsverhaltens im Alltag ausgerichtet.

Das Projekt "gesundissimo" wird gefördert von der Aktion Mensch.

Aktion Mensch

Handzettel "Gesundissimo"

Unseren Handzettel zum Projekt können Sie hier herunterladen. Wählen Sie Ihre Sprache, um den Download zu beginnen.

Kontakt

Lucyna Bogacki, Projektleitung
Tel.: 04 21 - 79 02 43
email: l.bogacki(at)awo-bremen.de

"Ja tez potrafie! Ich kann auch!"

Projektzeitraum 01.02.2010 bis 31.07.2011

Aufbau einer mobilen Beratung sowie von 4 Standorten in Danzig zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-14 Jahren, die alkoholsüchtig oder alkoholgefährdet sind.

Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert.

Aktion Mensch

Kontakt

Lucyna Bogacki
Tel.: 04 21 - 79 02 43
email: l.bogacki(at)awo-bremen.de

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