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Unsere Idee - Leitbild

AWO-Mitarbeiterin berät Frau mit Kopftuch im Fachbereich MigrationMit der Ankunft der ersten türkischen „Gastarbeiter“ in Deutschland 1961 wurde die AWO bundesweit zuständig für die soziale Betreuung dieser Menschen. Auch in Bremen wurde ein Sozialdienst mit türkischsprachigen Mitarbeitern aufgebaut. Damals gingen alle noch davon aus, dass die zum Arbeiten zu uns gekommenen Menschen spätestens mit Eintritt ins Rentenalter wieder in ihre Heimat zurückkehren würden. Doch diese Annahme erwies sich schon bald als falsch, die Familien zogen nach. Es waren Arbeitskräfte gekommen und Menschen geblieben.

Für die AWO bedeutete dies rasch einen grundlegenden Wandel in ihren Angeboten und ihrem Leitbild. Inhaltlich führte der Weg weg von der reinen Betreuung ausländischer Arbeitskräfte hin zu Angeboten und Hilfen für die ganze Familie. Die starke Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion verstärkte diese Entwicklung.
Inzwischen ist der AWO-Arbeitsbereich „Migration“ mit vielfältigen Angeboten und Hilfen ausgestattet, für Erwachsene und für Rentner.
Der Fachbereich „Migration“ ist zum einen zuständig für alle, die hier mit einem festen Aufenthaltstitel leben, zum anderen für diejenigen, die als Asylsuchende nach Deutschland gekommen sind.

In all ihren Angeboten geht die AWO vom Leitbild eines für sich selbst verantwortlichen Menschen aus, das heißt, wir bieten unseren Kunden Hilfe zur Selbsthilfe an.

Alle unsere Dienste, also auch der Fachdienst „Migration“, unterliegen einem Qualitätsmanagement. Der Name „AWO“ ist Garant für qualitätsgeleitete Dienstleistungen mit besonderem Profil.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ebenso wie ihre Kunden zumeist einen Migrationshintergrund. Ihre Wurzeln liegen in den verschiedensten Ländern, die Kommunikation mit den Kunden ist in der Regel in der Herkunftssprache möglich.

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