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Unsere Geschichte

Von Menschen für Menschen!

Dies ist das Leitmotiv der AWO - Verband für soziale Arbeit (Arbeiterwohlfahrt).

Die AWO ist 1919 als Selbsthilfeorganisation aus der Arbeiterbewegung entstanden. Heute ist sie ein moderner Wohlfahrtsverband mit besonderem, unverwechselbarem Profil. Im Folgenden möchten wir die AWO in Bremen vorstellen.

Seit mehr als 90 Jahren...

... gibt es in Bremen die AWO. Am 13.12.1919 wurde sie auf Initiative von Marie Juchacz in Berlin als Arbeitsgemeinschaft der SPD gegründet. Im April 1920 nahm die AWO auch in Bremen ihre Arbeit auf. Treibende Kraft und Begründerin war die Sozialdemokratin Hanna Harder.

Schulung und Aufklärung, sozialpolitische Einflussnahme, sowie modellhafte Projekte und materielle Hilfe für Notleidende waren in den Jahren nach 1919 die Ziele. Hilfe zur Selbsthilfe war der Weg der AWO.

1933 wurde die AWO von den Nationalsozialisten verboten und ihre Mitglieder verfolgt. Unmittelbar nach 1945 wurde die Arbeit wieder aufgenommen, in Bremen zunächst als Teil des Arbeiterhilfswerkes.

Heringe und Kleider, Brennstoffe und CARE-Pakete wurden verteilt, Feriencamps für Kinder am Badestrand in Lankenau organisiert , Nähstuben eingerichtet.  Im Rahmen der 'Bremer Volkshilfe', die Nachkriegsbürgermeister Wilhelm Kaisen gründete, wurde Brauchbares und Geld für die notleidende Bevölkerung gesammelt.

Die AWO entstand neu: Parteipolitisch unabhängig, überkonfessionell und ohne ethnische Vorbehalte - heute würden wir multikulturell sagen.

  • Das Ziel: Schaffung einer sozial gerechten Gesellschaft.
  • Die Prinzipien: Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität.
  • Der Weg: Selbstbestimmung, Selbsthilfe, professionelle Sozialarbeit und öffentliche Verantwortung.

Dafür standen die Frauen der ersten Stunde: Ella Ehlers, Clara Jungmittag, Charlotte Niehaus, Helene Kaisen und Anna Stiegler.

In allen Bereichen sozialer Arbeit aktiv

Inzwischen ist die AWO ein anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege - im Bund wie auch in Bremen. In allen Bereichen sozialer Arbeit ist sie aktiv. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Senioren-, Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe. So auch in Bremen.

Die AWO in Bremen, das sind heute rund

  • ca. 2000 Mitglieder in 12 Ortsvereinen
  • ca. 2.500 Förderer in der Stadtgemeinde
  • ehrenamtliche Helferinnen und Helfer
  • 90 Einrichtungen und Dienste
  • 1.400 hauptamtliche Beschäftigte 

sowie 9 Selbsthilfegruppen und Vereinigungen, die sich der AWO als korporative Mitglieder angeschlossen haben. Dazu gehören zum Beispiel die Werkstatt Bremen und das Nachbarschaftshaus "Helene Kaisen".

  • Die AWO in Bremen hat den Anspruch, ihre Dienste und Leistungen ständig auf einem hohen fachlichen und qualifizierten Niveau zu erbringen. Den Mitarbeiterinnen wird ein umfängliches Fortbildungsprogramm geboten.
  • Die AWO in Bremen fördert die Freiwilligenarbeit im Rahmen der 'Initiative Ehrenamt'. Sie arbeitet stetig an der Betreuung, Schulung und Angebotserweiterung für aktive und potentielle ehrenamtliche HelferInnen.
  • Die AWO in Bremen bildet IT-System-Elektroniker und Kaufleute für Bürokommunikation aus.

AWO Mitarbeiterin in einer Geschäftsstelle zeigt Kundin AWO-FlyerIn der Region tätig

Als nicht unbedeutende wirtschaftliche Größe kennzeichnen die AWO in Bremen neben der geleisteten sozialen Arbeit auch die Anzahl der Einrichtungen, Dienste und Arbeitsplätze sowie die Umsatzentwicklung.

  • Die AWO in Bremen investiert, konsumiert, schafft und sichert Arbeitsplätze.
  • Die AWO in Bremen ist Partner der Stadt, der Parteien und Verbände sowie der Wirtschaft.

Kompetent, sozial, engagiert

AWO Mitarbeiterin sitzt mit Kundin in einer Geschäftsstelle.Die AWO hat sich im Verlauf ihres Bestehens vom Idealverein zu einem vielseitigen sozialen Dienstleistungsunternehmen mit besonderem Profil entwickelt.
Dies gilt sowohl bundesweit als auch besonders für die AWO in Bremen.

Wirtschaftliche Effizienz, professionelle Sozialarbeit und die Einbeziehung des Ehrenamtes sind für die AWO in Bremen keine unvereinbaren Größen.

Kompetent, sozial und engagiert wird sie auch in Zukunft Hilfe von Menschen für Menschen organisieren und fördern.

 

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