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Die "Universität der 3. Generation" – Bildung in der dritten Lebensphase

 

Für alle Wissensdurstigen ist im neuen Sommersemester-Programm 2018 der „Universität der 3. Generation“ (kurz U3G) wieder etwas dabei. Das deutschlandweit einmalige Modellprojekt der AWO Bremen bietet in fünf Themenbereichen Vorträge, Kurse und Exkursionen an interessante Orte für Menschen in der nachberuflichen Lebensphase. Das Projekt ist mit einer deutlichen Steigerung der Teilnehmerzahl im letzten Semester (über 1500 Besucher*innen) wichtiger Bestandteil der Bremer Bildungslandschaft. Schirmherr ist der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel.

Zur Auftaktveranstaltung des neuen Programms am 14. März wird der Wirtschaftswissenschaftler Nico Paech über die Möglichkeiten einer Wachstumswende referieren. In seinem Vortrag im Wall-Saal wird er aufzeigen, wie eine Welt ohne Wirtschaftswachstum funktionieren könnte, denn Klimawandel, Schuldenkrisen und die Verknappung der Ressourcen zeigen: Die Wachstumsparty ist vorbei!

Bremer Einblicke und Exkursionen ins Grüne

Einen Schwerpunkt bilden in diesem Semester viele Themen, die sich der Frage „Wie funktioniert die Stadt?“ widmen. In der Rubrik „Bremer Einblicke“ kann man bei verschiedenen Führungen erfahren, wie Energie und Wasser in die Haushalte kommen oder wie der Weg des Abwassers verläuft. Auch zur Arbeit der Bremer Sprengmeister, des Deichverbandes und der Bremer Bürgerschaft werden interessante Vorträge angeboten.

Viel Frischluft wird es bei zahlreichen Exkursionen geben: Am 7.6. geht es beispielsweise ins Bremer Blockland, wo der Vizepräsident der Landesjägerschaft Bremen e.V., Marcus Henke, aufzeigt, was passiert, wenn Waschbär und Wolf sich neue Lebensräume suchen. Am 3.7. wird ein „Kleinod am Rande der Stadt“ besucht, der Park und die Gebäude der Egestorff-Stiftung in Bremen-Osterholz.

In der Rubrik „Politik und Gesellschaft“ hält der Sozialwissenschaftler Rolf Prigge zwei Vorträge: Am 6.6. geht es um „Digitalen Kapitalismus“ und am 11.4. um „Bremen im Strukturwandel“. Um die Stadt Bremen geht es auch am 5.6.2018: Mehrere Expert*innen referieren und diskutieren darüber, wie man den sozialen Zusammenhalt in der Stadt gestalten kann.

Computer, Wissenschaft und Kultur

Auch in den Wissensgebieten „Wissenschaft und Technik“, „Kunst und Kultur“ oder „Computer und Internet“ gibt es zahlreiche Programmhighlights: Am 2.5. wird die Dirkektorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), Prof. Dr. Iris Pigeot, in der Begegnungsstätte Woltmershausen einen Vortrag zum Thema Arzneimittelsicherheit halten. Kulturinteressierte können sich auf gemeinsame Theaterbesuche, auf viele Vorträge und Kurse zu Kunst und Musik freuen.

Lernen und geistig fit bleiben ohne Leistungsdruck

"Neue Eindrücke und Impulse machen Spaß, erfrischen uns und regen Lernen und Entwicklung an“, so Projektleiter Bruno Steinmann. Der 34-jährige Kulturwissenschaftler erschließt sich leidenschaftlich gern neue Welten. „Das will ich auch den Interessierten unserer „Uni der 3. Generation“ bieten, ganz entspannt und ohne Leistungsdruck“, ergänzt der vielseitig interessierte und gut vernetzte Bremer.

Teilnehmerzahlen weiter auf hohem Niveau

Seit dem Neustart der „Universität der 3. Generation“ im Frühjahr 2012 wuchs die Teilnehmerzahl jedes Semester. Für Projektleiter Bruno Steinmann steht fest: „Unser Zielpublikum nimmt die Veranstaltungsangebote, die wir unterbreiten, sehr gut an. Das ist ein großes Kompliment an unser Projekt und vor allen Dingen an das Engagement unserer Dozentinnen und Dozenten“. Denn die „Universität der 3. Generation“ gibt kompetenten Menschen die Gelegenheit, den eigenen wertvollen Wissensschatz, auf ehrenamtlicher Basis weiter zu geben. Erfahrungen und Interessen können auf diese Weise weiter genutzt werden und sind Antriebsfeder für bürgerschaftliches Engagement. Wer sich als Dozentin oder Dozent einbringen möchte, ist stets sehr willkommen.

Ähnliche Konzepte für Menschen in der nachberuflichen Lebensphase, die Interesse haben, sich auf hohem Niveau weiterzubilden, gibt es bereits in Polen, Spanien und Frankreich. In Deutschland ist diese Form einer „Universität der 3. Generation“ einzigartig. Gefördert wird sie vom AWO Kreisverband Hansestadt Bremen e.V., dem Verein Aktive Menschen Bremen e.V. (AMeB) und der Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe. Es gibt zahlreiche Kooperationspartner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, wie das Haus der Wissenschaft, die Bremer Kunsthalle, die Stadtbibliothek Bremen, die Bremer Volkshochschule, die ULE – Umwelt-Lernwerkstatt und viele mehr.

Besonders anschaulich wird das Projekt durch einen Kurzfilm, den Sie hier ansehen können.

Das Sommersemester-Programm 2018 können Sie hier ab dem 19. Februar herunterladen, bzw. kostenlos telefonisch oder per Mail anfordern. Den Flyer zur Auftaktveranstaltung am 14. März können Sie hier ansehen.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen viel Freude mit dem vielfältigen Angebot.

Kontakt:
Bruno Steinmann, Projektleitung „Universität der dritten Generation“
Telefon 0421–79 02–57
E-Mail: uni-der-dritten-generation[at]awo-bremen.de

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