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Die "Universität der 3. Generation" – Bildung in der dritten Lebensphase

Für alle Wissensdurstigen ist im vielfältigen Herbstsemester-Programm 2016 etwas dabei. Von September bis Dezember können Seniorinnen und Senioren aus einem breiten Themenspektrum und einer Vielzahl von Kursen, Vorträgen und Führungen wählen. Das in Deutschland einmalige Modellprojekt der AWO Bremen „von und für ältere Menschen“ ging im Frühjahr 2012 mit neuer Ausrichtung an den Start und ist mit über tausend Studierenden inzwischen wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft in Bremen. Schirmherr ist der renommierte Bremer Wissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel. 

Wer Neues lernen und geistig fit bleiben möchte, kann im Herbstsemester 2016 der „Universität der 3. Generation“ bereits zum zehnten Mal in Folge aus dem Vollen schöpfen. Das abwechslungsreiche Programm mit Vorträgen, Kursen und Exkursionen gliedert sich in fünf Themenbereiche.

Breites Angebot mit vielen aktuellen Bezügen

Schirmherr Prof. Dr. Rudolf Hickel bereichert das umfangreiche Semesterprogramm erneut mit einem eigenen Vortrag. „Brexit: Das ‚Nein’ der Briten zur EU – Ursachen und Aussichten“ am 21. September im Gewerkschaftshaus Bremen befasst sich mit dem äußerst aktuellen und kontrovers diskutierten Thema, welches die Zukunft Europas vermutlich stark beeinflussen wird. Für diese Zukunft mahnt auch EU-Parlamentarier Dr. Joachim Schuster in einen Neustart an. Sein Vortrag „EU 2.0 – Chance für ein sozialeres Europa“ findet am 2. November im Bremer Presse-Club im Schnoor statt. Ein weiteres Highlight aus der Rubrik „Politik und Gesellschaft“ ist der Vortrag „Retter helfen Rettern: Der Einsatz der Seenotretter in der Ägäis“ am 12. Oktober im Wall-Saal der Zentralbibliothek. Antke Reemts vom Presseteam der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wird von diesem ungemein wichtigen Einsatz zur Rettung flüchtender Menschen auf dem Mittelmeer berichten.

Ein sehr vielfältiges Angebot finden Interessierte naturgemäß im Themenbereich „Kunst und Kultur“. Vorträge wie „Die Kunst der 20er Jahre“, „Kaffee – unser liebstes Genussmittel“ oder über Gustav Mahler sowie ein gemeinsamer Besuch des Bremer Theaters gehören neben vielen anderen Veranstaltungen zum vielfältigen Angebot. In der Rubrik „Wissenschaft und Technik“ hinterfragt die Wissenschaft ihre eigene Rolle in der Gesellschaft mit dem Vortrag „Raus aus dem Elfenbeinturm!“. Auch der Umgang mit PC und Internet wird älteren Menschen in „Computerkursen für Anfänger“ in diesem Semester wieder nähergebracht. Die „Bremer Einblicke“ bieten Interessierten wie gewohnt spannende und vielseitige Führungen und Exkursionen. Bekannte und weniger bekannte Orte der Hansestadt lassen sich auf diese Weise neu entdecken, z. B. das Landgericht Bremen, der Osterholzer Friedhof oder die Produktionsstätten der Thein Blechblasinstrumente.

Lernen und geistig fit bleiben ohne Leistungsdruck

"Neue Eindrücke und Impulse machen Spaß, erfrischen uns und regen Lernen und Entwicklung an“, so Projektleiter Bruno Steinmann. Der 33-jährige Kulturwissenschaftler erschließt sich leidenschaftlich gern neue Welten. „Das will ich auch den Interessierten unserer „Uni der 3. Generation“ bieten, ganz entspannt und ohne Leistungsdruck“, ergänzt der vielseitig interessierte und gut vernetzte Bremer.

Teilnehmerzahlen weiter auf hohem Niveau

Seit dem Neustart der „Universität der 3. Generation“ im Frühjahr 2012 wuchs die Teilnehmerzahl jedes Semester. Vom Herbstsemester 2013 mit der erfreulichen Anzahl von 450 Studierenden stieg die Zahl zum Sommersemester 2016 auf über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Für Projektleiter Bruno Steinmann steht fest: „Unser Zielpublikum nimmt die Veranstaltungsangebote, die wir unterbreiten, sehr gut an. Das ist ein großes Kompliment an unser Projekt und vor allen Dingen an das Engagement unserer Dozentinnen und Dozenten“. Denn die „Universität der 3. Generation“ gibt kompetenten Menschen die Gelegenheit, den eigenen wertvollen Wissensschatz, auf ehrenamtlicher Basis weiter zu geben. Erfahrungen und Interessen können auf diese Weise weiter genutzt werden und sind Antriebsfeder für bürgerschaftliches Engagement. Wer sich als Dozentin oder Dozent einbringen möchte, ist stets sehr willkommen.

Ähnliche Konzepte für Menschen in der nachberuflichen Lebensphase, die Interesse haben, sich auf hohem Niveau weiterzubilden, gibt es bereits in Polen, Spanien und Frankreich. In Deutschland ist diese Form einer „Universität der 3. Generation“ einzigartig. Gefördert wird sie vom AWO Kreisverband Hansestadt Bremen e.V. und dem Verein Aktive Menschen Bremen e.V. (AMeB) und der Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe. Es gibt zahlreiche Kooperationspartner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, wie den DGB, das Haus der Wissenschaft, die Bremer Kunsthalle, die Stadtbibliothek Bremen, Vilsa Brunnen GmbH & Co., das Instituto Cervantes und viele mehr.

Ein Artikel des bundesweit erscheinenden AWO-Journals (Ausgabe 1/2014), den Sie hier herunterladen können, vermittelt Ihnen einen guten Einblick in das Bildungsprojekt für ältere Menschen.

Besonders anschaulich wird das Projekt durch einen Kurzfilm, den Sie hier ansehen können.

Das Herbstsemester-Programm 2016 können Sie hier herunterladen, bzw. kostenlos telefonisch oder per Mail anfordern.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und wünschen ihnen viel Freude mit dem vielfältigen Angebot.

Kontakt:
Bruno Steinmann, Projektleitung „Universität der dritten Generation“
Telefon 0421–79 02–57
E-Mail: uni-der-dritten-generation[at]awo-bremen.de

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