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Breitgefächertes Bildungsangebot

Wissensdurstige in der nachberuflichen Lebensphase können sich wieder auf ein breites Angebot an Kursen, Vorträgen und Führungen sowie viele anregende Themen freuen. Die „Universität der 3. Generation“ (U3G) startet mit einem umfangreichen Programm ins Sommersemester 2019.

Das in Deutschland einmalige Modellprojekt der AWO Bremen hat mit 2.000 Teilnehmenden im vergangenen Semester seinen eigenen Rekord noch einmal überboten und sich damit in Bremens Bildungslandschaft fest etabliert. „Ich freue mich über diesen enormen Zuspruch“, sagt der Projektleiter der „U3G“, Bruno Steinmann. Schirmherr des Projekts ist der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel.

"Wer leben will, muss älter werden!"

Zur Auftaktveranstaltung des Sommersemesters am 12. März hält die Soziologin und Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil einen Vortrag mit dem Titel „Wer leben will, muss älter werden!“ Dabei geht es um die Gestaltung der eigenen Lebensgeschichte und um das Älterwerden als ständige Form des Wandels.

Highlights in allen Themenbereichen

In den fünf Themenbereichen „Politik und Gesellschaft“, „Kunst und Kultur“, „Wissenschaft und Technik“, „Bremer Einblicke“ und „Computer und Internet“ gibt es viele weitere spannende Veranstaltungen. Ein Highlight, anlässlich der Bremer Bürgerschaftswahl im Mai, ist ein Vortrag des Sozialwissenschaftlers Rolf Prigge am 27.3. mit dem Titel „Dreimal ist Bremer Recht“. Informiert werden soll über die verschiedenen Wahlverfahren zu der Wahl der Bürgerschaft, des Europäischen Parlaments und der Stadtteil-Beiräte. Über „Perspektiven einer Region: die niedersächsischen Kommunen und Bremen“ spricht Dr. Andreas Bovenschulte, Vorstandsvorsitzender des Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen und Bürgermeister der Gemeinde Weyhe am 14.3. . Sportlich wird es mit einem Vortrag von Willi Lemke über „Fußball zwischen Sport und Kommerz“ am 13.6., und um „Frauen im Aufbruch“ geht es in einem Vortrag der Autorin Julia Korbik und der Historikerin Dr. Renate Meyer-Braun. Parallel dazu wird in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Plakatausstellung im neuen AWO Konferenzraum Am Wall 179-181 eröffnet, die die Werbung um die politische Beteiligung der Frauen in den drei wichtigen demokratischen politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts zeigt. Ebenfalls an diesem Ort spricht am 22.5. Dr. Eberhard Syring, Professor für Architekturtheorie und Baugeschichte, über „Bremens Stadtbild im Wandel“.

Von Tatort bis Bach

Im Themenbereich „Kunst und Kultur“ gibt es neben Gruppenbesuchen von Konzerten, Theaterstücken und Ausstellungen viele weitere Veranstaltungen, etwa einen Vortrag über das Krimiformat „Tatort“ von dem Kulturhistoriker Manfred Janssen im Begegnungszentrum Habenhausen. Auch Musikfreunde kommen auf ihre Kosten: Der Pianist, Dirigent und Autor Peter Paulitsch referiert im Haus der Wissenschaft über „Bach – Beethoven – Bartok – Drei Epochen – Drei Genies“.

„Insgesamt bieten wir im Sommersemester knapp 60 Veranstaltungen, die zum überwiegenden Teil kostenlos sind“, sagt Projektleiter Bruno Steinmann. Ehrenamtliche, die an der „Uni der 3. Generation“ dozieren wollen, sind ihm für künftige Programme willkommen. Das Programm der „U3G“ liegt öffentlich, zum Beispiel in der Stadtbibliothek, aus, steht hier zum Download bereit und wird auf Wunsch zugeschickt (Kontakt: Bruno Steinmann: 0421–79 02–57).

 

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