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Ein würdiger Abschied – Sterbe- und Trauerkultur für Menschen mit Besonderheiten

Der Fachbereich Psychosoziale Dienste der AWO Bremen und die Hospizhilfe Bremen e.V. veranstalten am 14. November 2019 einen inklusiven Fachtag zu den Themen Sterben, Tod und Trauer für Menschen mit Besonderheiten. Angemeldete Fachtagsbesucher*innen und Gäste können erleben und entdecken, was einen „würdigen Abschied“ ermöglichen kann.

Joachim Heimler, Geschäftsführer AWOIntegra gGmbH, und Regina Heygster, 2. Vorsitzende Hospizhilfe Bremen e.V., begrüßen die Gäste und führen ins Thema ein. Dr. Joachim Steinbrück, Landesbehindertenbeauftragter der Freien Hansestadt Bremen, wird ein Grußwort sprechen. In verschiedenen Workshops können Besucher*innen dann Themenfeldern wie z.B. Trauer, Angst oder auch Spiritualität begegnen. Neben den Workshops gibt es auch ein kostenloses Beratungsforum zu den Themen Palliative Versorgung im Lande Bremen, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Schmerztherapie und Krebsvorsorge. Zusätzlich werden Wohlfühlnischen und Klön-Ecken angeboten, in denen man ungezwungen ins Gespräch kommen kann. Das Forum steht nicht nur den Fachtagsbesucher*innen, sondern allen anderen Gästen – auch ohne Anmeldung - zur Verfügung.

Kooperationsprojekt zur Entwicklung einer Sterbe- und Trauerkultur

Die AWO Bremen und die Hospizhilfe Bremen arbeiten seit dem Jahr 2011 an der Entwicklung einer Sterbe- und Trauerkultur für Menschen mit Besonderheiten. Ein daraus entstandener Leitfaden wurde in allen Einrichtungen der Eingliederungshilfe der AWO Bremen aufgenommen. Ehrenamtliche der Hospizhilfe übernehmen seitdem Patenschaften in diesen Häusern und bieten Sterbebegleitungen an. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der AWO werden durch Fortbildungen an das Thema herangeführt oder nehmen an gemeinsamen Austauschnachmittagen teil. Ziel ist es, den Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt die bestmögliche gesundheitliche und emotionale Versorgung in den Einrichtungen der AWO zu bieten.

Sterbegleitung für Menschen mit Besonderheiten

Sterben, Tod und die damit verbundene Trauer sind für alle Menschen Erfahrungen, die sie zutiefst betreffen. Der Umgang damit ist individuell sehr verschieden. „Wir möchten die Themen Sterben, Tod und Trauer aus der Tabuzone holen und Menschen mit Besonderheiten mit in die Sterbebegleitung hineinnehmen“, sagt Regina Heygster, 2. Vorsitzende der Hospizhilfe Bremen. AWO-Geschäftsführer Joachim Heimler betont: „Menschen, die ihre letzte Lebensphase in unseren Einrichtungen verbringen, sollen sich so gut wie möglich angenommen und aufgehoben fühlen.“

Termin: 14. November 2019, 9:00 -16:30 Uhr;

Offenes Forum (auch für Gäste ohne Workshop-Teilnahme): 11:30 - 15 Uhr

Ort: Bürger- und Sozialzentrum Huchting, Amersfoorter Straße 8, 28259 Bremen

Einen Programm-Flyer können Sie hier herunterladen.

 

 

Foto: Frank Scheffka 

 

 

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