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Rockiger Gesang und klare Worte in Arbergen

Bereits zum sechsten Mal luden das AWO Pflegeheim Rosmarie-Nemitz-Haus und der Verein Aktive Menschen Bremen (AmeB) zum gemeinsamen Neujahrsempfang. Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Gemeinde Weyhe, war als Ehrengast dabei.

Rund 150 Menschen folgten der Einladung zum gemeinsamen Neujahrsempfang ins AWO Sozialzentrum Arbergen in der Hermann-Osterloh-Straße. Begleitet von musikalischen Klängen füllten Bewohner*innen des Pflegeheims, Besucher*innen aus dem Stadtteil, zahlreiche Kooperationspartner des Hauses und mehrere Ehrengäste den Saal des Begegnungszentrums. Begrüßt wurden sie von AWO-Geschäftsführerin Petra Sklorz, die die erkrankte Präsidentin der AWO Bremen, Eva-Maria Lemke-Schulte, entschuldigte und statt ihrer ein Grußwort sprach. Petra Sklorz dankte in ihrer Ansprache vor allem den Mitarbeiter*innen und den Aktiven der Begegnungsstätte für ihre Arbeit und ihr Engagement. „Das macht die Seele dieses Hauses aus“, so die Geschäftsführerin.

Mehr Geld für Pflege und Renten

Ehrengast Andreas Bovenschulte nahm es zu Beginn seiner Rede gleich mit seinem Parteifreund Henning Scherf auf, der im letzten Jahr Hauptredner auf dem Neujahrsempfang war und der dort gemeinsam mit den Gästen ein Ständchen gesungen hatte. Das kriege ich auch hin, sagte sich der Weyher Bürgermeister und zeigte mit „We will rock you“ von Queen nicht nur enorme Textsicherheit, er animierte damit auch die Gäste zum Mitklatschen. Danach aber wurde es ernster und Bovenschulte sprach klare Worte – über die unverzichtbare Arbeit der Begegnungsstätten, über Herausforderungen in der Kommunalpolitik, aber auch über Themen wie die soziale Spaltung der Gesellschaft oder die Situation in der Pflege. „Alle Initiativen, die darauf zielen, die Pflegebedingungen zu verbessern, müssen von uns unterstützt werden, auch wenn sie Geld kosten“, so Andreas Bovenschulte. Auch eine Grundrente oberhalb des Sozialhilfesatzes ist für den SPD-Politiker, der sich bei der nächsten Bürgerschaftswahl in Bremen um ein Mandat bewirbt, von Bedeutung.

Viele Aktivitäten und Bestnoten

Katharina Göbel, Einrichtungsleitung im Rosmarie-Nemitz-Haus, und Christa Sönksen, Leiterin der AMeB-Begegnungsstätte, informierten zu guter Letzt über verschiedene Aktivitäten und Entwicklungen im Haus. Die Begegnungsstätte darf sich dank einer neuen Zuordnung nun „Begegnungszentrum“ nennen, berichtet Sönksen. Ob Rollator-Führerschein, ein maritimes Fest mit Shanty-Chören, zehnjähriges Jubiläum von AmeB, „im letzten Jahr war mächtig was los“, sagt Christa Sönksen. Und auch in 2019 geht es so weiter: eine Tauschbibliothek wurde kürzlich im Haus aufgebaut, außerdem sind mit dem Format „Begegnungsstätte unterwegs“ viele Ausflüge geplant. Katharina Göbel ergänzt für das AWO-Pflegeheim: „Es gab auf der Leitungsebene einen Wechsel. Die Mitarbeiter*innen haben es dennoch geschafft, dass das Haus vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen für die Kurzzeit- und Langzeitpflege mit Bestnoten bewertet wurde.“ Bestnoten gab es auch im Anschluss für das vielfältige Büffet, das sich die Gäste des Neujahrsempfangs gut schmecken ließen.

 

 

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