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Von Revoluzzern und hochbegabten Enkelkindern

Die "Universität der 3. Generation" (U3G), das deutschlandweit einmalige Modellprojekt der AWO Bremen, bietet mit dem neuen Herbstsemesterprogramm wieder viele spannende Vorträge, Kurse und Exkursionen an interessante Orte. Im letzten Semester haben rund 1800 Teilnehmer*innen die vielfältigen Angebote wahrgenommen. Das Projekt ist damit ein wichtiger Bestandteil der Bremer Bildungslandschaft. Schirmherr ist der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel.

100 Jahre ist es bald her, dass die Novemberrevolution zum Sturz der Monarchie im Deutschen Reich führte. Zwei interessante Vorträge im neuen Programm der U3G widmen sich dieser Zeit: In einer szenischen Lesung im Wall-Saal am 17.10. geht es um Schilderungen von Zeitzeugen, die die Vorgänge in Bremen und Berlin vor 100 Jahren beleuchten. Der Historiker Prof. Dr. Jörg Wollenberg referiert am 1.11. im Nachbarschaftshaus in Gröpelingen über den „9. November 1918 und seine Hinterlassenschaften“. Ein weiteres Highlight der Rubrik „Politik und Gesellschaft“ ist der Vortrag des Bremer Bürgerschaftspräsidenten Christian Weber am 18.10., der über die Entwicklung und Arbeit der Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe referiert. Um „Hochbegabte Enkelkinder“ und wie Großeltern ihren Kindern und Enkelkindern beim Thema Hochbegabung helfen können, geht es in einem Vortrag von Dr. Annette Heinbokel am 29.11. in der Begegnungsstätte „Sparer Dank“.

Verschiedene Themenbereiche

Viele Highlights finden Weiterbildungsinteressierte auch in den Rubriken „Wissenschaft und Technik“, „Kunst und Kultur“ oder „Computer und Internet“. Die Sozialpädagogin und Autorin Marlies Böner Zollenkopf liest aus ihrem Buch „Altwerden, wie es mir gefällt“. Darin hat sie sich gemeinsam mit der Autorin Angelika Rohwetter den „jungen Alten“ zugewandt, und der Frage, wie man trotz mancher Einschränkung zu einem positiven Lebensgefühl findet (15.11. in Arbergen & 4.12. in Woltmershausen). In einem vierteiligen Kurs zum biographischen Schreiben können Interessierte auf unterhaltsame Art lernen, sich spontan an Episoden ihres Lebens zu erinnern, um sie sogleich „schwarz auf weiß“ festzuhalten (23.10. bis 13.11.).

Führungen und Exkursionen 

Die beliebten „Bremer Einblicke“ laden mit Führungen und Exkursionen ein, bekannte Orte der Hansestadt zu entdecken. Dabei führt eine Exkursion auch nach Delmenhorst. Hier gibt es am 14.9. einen informativen Rundgang über das Gelände der Nordwollefabrik. An gleich drei Terminen (21.9., 19.10. & 16.11.) wird die Koch & Bergfeld Corpus Silbermanufaktur besucht. Die Führung bietet einen Einblick in die langjährige Geschichte und zeigt gleichzeitig den Weg der heutigen gläsernen Manufaktur Koch und Bergfeld Corpus in der Überseestadt in die Moderne. Straßenbahngeschichte live erleben können Interessierte bei Führungen im Straßenbahnmuseum „Das Depot“ in Sebaldsbrück (14.11., 5. & 12.12.). Zum Thema Straßenbahn sei auch noch ein Vortrag empfohlen: „Von der „Bremer Karte“ über „MIA“ und „BOB“ bis zum Nulltarif?“ heißt ein Vortrag von zwei ehemaligen BSAG-Mitarbeitern am 22.11. in der Begegnungsstätte Huchting.

Projektleiter Bruno Steinmann freut sich, dass Wissensdurstige im kommenden Semester an insgesamt 60 Terminen teilnehmen können, die überwiegend kostenlos sind und hofft auf ähnlich großen Zuspruch, wie in den vergangenen Semestern.

Ehrenamtliche willkommen

Die „Universität der 3. Generation“ ist ein Bildungsprojekt der AWO Bremen für Menschen in der nachberuflichen Lebensphase. Gefördert wird sie vom AWO Kreisverband Hansestadt Bremen e.V. und dem Verein Aktive Menschen Bremen e.V. (AMeB).Das Herbstsemester-Programm der U3G liegt öffentlich aus (z. B. in der Zentralbibliothek), steht hier zum Download bereit und wird auf Wunsch zugeschickt. Ehrenamtliche Dozierende und Förderer sind der U3G jederzeit herzlich willkommen. Kontakt: Bruno Steinmann, Projektleitung U3G, Telefon 0421–79 02–57, uni-der-dritten-generation@awo-bremen.de

 

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